Übung macht den Meister. 3 essentielle Tipps für produktives Üben!

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Wenn Du eine Präsentation hast, eine Moderation, einen Livestream, eine Rede auf der Bühne, einen Produktpitch – was auch immer – dann kommst Du nicht darum herum, Deine Erzählung zu ÜBEN. Ü.B.E.N.!!!!!!! Ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister. Ist so.

Ja, ja, ich weiß. Üben? Aus der Schule sind wir – zumindest viele, die das hier lesen – schon längst heraus. Lass mir Dir sagen: wenn Du das Üben Deiner Präsentation bisher ausgelassen hast, ist das der Grund, warum Du …

  • Dich nicht sicher genug fühlst
  • Angestrengt dreinschaust
  • Immer wieder den Faden verlierst & Dich zu oft wiederholst
  • Nicht locker & natürlich wirkst
  • Während dem Reden ein Blackout hast
  • Keinen Spaß beim Präsentieren hast
  • Niemanden vom Hocker reißt
  • Mit nur einem “Das war ganz okay, so la la halt” Gefühl rausgehst

Die Aufzählung könnte ich länger weiterführen.

Für Sänger, Sportler, Tänzer, Schauspieler und viele andere ist es selbstverständlich bis zum Umfallen zu trainieren. Warum ist es für Moderatoren und Präsentatoren nicht selbstverständlich?

“Da brauch ich nichts vorbereiten und üben, das ist ja eh mein Fachgebiet, worüber ich spreche!” Diesen Satz höre ich recht oft. Klar, kannst Du wahrscheinlich 3 Tage über Dein Thema füllen, darum geht’s aber nicht. Es geht darum, Deinem Gegenüber strukturiert mit einem roten Faden auf informative und unterhaltsame Weise Mehrwert zu vermitteln. Und das gehört geübt. Sonst siehe oben. HIER erfährst Du übrigens wie Du richtig vorbereitest 🙂

Üben bedeutet Texte lernen und können, damit Abläufe und Übergange fließend von der Hand gehen.

Wie Üben am besten geht? Nun, richtig oder falsch gibt es nicht. Das musst Du schon selbst für Dich herausfinden. Ich verrate Dir aber gerne 3 Tipps, wie ich vor einem Auftritt übe.

Übung macht den Meister! Meine Tipps für Deine Übungsroutine.

TIPP NUMMER 1: Steh auf und bewege Dich!

Wenn ich meine Präsentation übe, bewege ich mich. Ich stehe mit meinem ausgedruckten Zettel in der Hand auf und gehe auf und ab. So lerne ich am besten. Natürlich kannst Du genauso gut im Sitzen üben. Wichtig ist, dass Du für Dich einen guten Modus findest, der funktioniert.

Studien belegen, dass körperliche Bewegung und geistige Fitness zusammenhängen. Die Conclusio: Wer sportlich aktiver ist, ist auch im Oberstübchen fitter. Heißt das, dass Du joggen musst, während Du Deine Inhalte aufsagst? Nein. Dennoch, tut Bewegung dem Lernprozess allgemein gut.

Generell ist es empfehlenswert, Deine Inhalte in verschiedenen Settings zu üben. Beim Putzen, beim auf und ab gehen, unter der Dusche. Das trainiert Dein Gehirn super, und Deine Texte prägen sich noch intensiver ein.

TIPP NUMMER 2: Sag Dir Texte laut vor!

Wenn ich auf und ab gehe mit meinem Zettel in der Hand, spreche ich meine Präsentation laut mit Stimme aus. Laut heißt hier nicht schreien. Gemeint ist, Deine Inhalte in Deiner normalen Sprechlautstärke vor Dir her zu sagen. Und zwar genauso wie Du das Ganze dann bei deinem Auftritt präsentieren möchtest. Du machst quasi eine Generalprobe nach der anderen.

Dir Texte nur durchzulesen ist NICHT Üben! Spätestens am Tag X, wenn Du den anderen Deine Präsentation dann zum 1. Mal erzählst, wirst Du feststellen, dass Du Dich nicht vorbereitet fühlst und leicht aus dem Konzept kommst, wenn Du Deine Texte vorab kein einziges Mal mit Stimme durchgegangen bist. Horror!

Deswegen: Übe unbedingt laut mit Stimme so oft bis es sitzt. Durch das Aussprechen entlarvst Du für Dich selbst auch Stellen, über die Du womöglich stolperst.

TIPP NUMMER 3: Wiederhole bis zum Umfallen!

Deine Präsentation nur ein einziges Mal durchüben? Das wird zu wenig sein. Außer du redest nicht länger als 15 Sekunden – was unwahrscheinlich ist – oder Du bist ein super routinierter, super talentierter Superprofi oder Dir ist der Vortrag einfach komplett egal.

Wie schon oben erwähnt, Schauspieler, Sänger etc. üben bis zum Umfallen für ihre Vorstellung. Erst dann haben sie einmal die Basis so stark aufgestellt, dass sich das Gefühl von Sicherheit einstellt. Dann kann der nächste Schritt kommen.

Die Basis ist wichtig. Erst wenn sie sattelfest ist, kannst Du darauf aufbauen und beispielsweise improvisieren und mit Deinem Gegenüber “spielen”, wenn etwas unerwartetes passiert. Ist die Basis schwach, bringt Dich eine unvorhergesehene Änderung unter Umständen leicht aus dem Konzept, weil Du überfordert bist.

Wiederhole bis zum Umfallen, bis Du Deine Präsentation ganz selbstverständlich mit einem Lächeln, locker flockig erzählen kannst. Das ist das Ziel. Da musst Du hin! 🙂

 

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER! Dieses Sprichwort trifft auf das Präsentieren ganz besonders zu. Scheue nicht davor zurück, denn du wirst sehen, dass Du Dich selbst viel besser fühlst, wenn Du eingeübt in Deinen Auftritt hineingehst. Das macht viel mehr Spaß! Dir und Deinen Zuhörern.

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