Vorbereitung ist KING! Wie Du Deine Erfolgspräsentation toll vorbereitest.

Vorbereitung ist King

Vorbereitung. Ja eh. Schnarch.

Vorbereitung klingt wahnsinnig unsexy. Und unspannend. “Das weiß ich eh, dass ich mich vorbereiten muss…” Vorbereitung klingt wahnsinnig banal als Erfolgsgarant für eigentlich alles im Leben, doch wer einmal TOP vorbereitet in einen Auftritt – welcher Art immer – gegangen ist, wird’s nie wieder umgekehrt machen wollen.

In diesem Blogpost sage ich Dir, warum und gebe Dir – wie gewohnt – drei hilfreiche Tipps an die Hand, die für Deine Vorbereitung sehr wichtig sind.

Wie Du Deine Erfolgspräsentation best möglich vorbereitest!

TIPP NUMMER 1: Erhöhe Deinen Anspruch

Hand aufs Herz. Bereitest du deine Präsentationen vor? Und wenn ja, wie sieht diese Vorbereitung tatsächlich aus?

Vorbereitung ist nicht, Dir Deine Inhalte nur durchzulesen. Vorbereitung sollte nicht nach dem Motto “Ich mach das immer irgendwie am Abend vorher” laufen. Vorbereitung beginnt in erster Linie im Kopf, mit einem höheren Anspruch an dich selbst, mit dem Anspruch, es einmal anders machen zu wollen als bisher.

Denn im Kopf beginnt die Entscheidung, wie Du es diesmal angehst. Gscheit oder halb oder so wie die letzten Male auch. Indem Du den eigenen Anspruch hochfährst auf “Diesmal beginne ich einmal anders. Diesmal überrasche ich mein Gegenüber mit besonders spannenden Infos, die so niemand erwartet. Diesmal lass ich die 20 seitige Power Point einmal weg und bringe einen frischen Wind durch meine Erzählung ein….”, gehst Du mit einem ganz anderen Standard und Mindset in die ganze Geschichte hinein. “Hey, ich vermittle diesmal viel mehr Mehrwert, das macht nicht nur meine Botschaft mehr wert, sondern auch mich in der Rolle des Vermittlers.”

2 Fliegen mit einer Klatsche sozusagen.

Es hat mit Respekt zu tun, die Zeit der anderen, vor denen ich spreche, nicht mit 0815 Bla Bla zu verschwenden, immer dasselbe zu bringen oder Infos runterzubeten, die alle im Internet stehen. Das Publikum verdient Mehrwert. Dann hören sie Dir gebannt zu und behalten Dich in Erinnerung. Diese Gewissheit spornt Dich im besten Fall im Vorfeld an, mehr Mühe aufzubringen.

Vorbereitung ist King

TIPP NUMMER 2: Schreibe Deine Inhalte in ganzen Sätzen aus

Tipp Nummer 2 ist ein starke Empfehlung meinerseits, die freilich nicht für alle Menschen gleich gelten kann.

Ich selbst schreibe nach 16 Jahren Moderation und Präsentation jeden einzelnen Satz auf und aus. Von “Einen schönen guten Abend meine Damen und Herren…” bis “Ich danke Ihnen, Auf Wiedersehen…” steht da alles komplett ausformuliert, manchmal über zig Seiten.

Wieso?

Weil ich eine Freundin der Einfachheit bin. Und würde ich nur Stichworte aufschreiben, müsste ich mir viel zu viel merken. Den Schmäh, den ich einbringen wollte, den weiß ich 2 Tage später vielleicht nicht mehr. Weg ist er, der Gedanke! Mist, hätt ich’s mir nur aufgeschrieben.

Viele Menschen, die Präsentationen machen müssen, beklagen immer, sie würden keinen roten Faden in ihre Inhalte bringen. Wie soll das auch gehen, wenn da nur Wortfetzen stehen?

Beginn Deine Inhalte auf- und auszuschreiben wie einen Aufsatz. Indem Du eine volle Story vor Dir stehen hast, tust Du Dir viel leichter, Gedanken zu ergänzen oder Infos, die Du vielleicht vor 3 Tagen toll fandest, jetzt aber nicht mehr, auszutauschen.

Eine Präsentation entsteht. Einmal kommt etwas hinzu, dann fällt etwas flach. Das ist ganz normal. Indem Du ganze Sätze schreibst, lässt sich Dein roter Faden viel leichter ziehen. So kannst Du Deine Texte auch besser lernen. Apropos lernen…

TIPP NUMMER 3:  Verinnerliche Deine Präsentation, bis sie sitzt

Bis sie sitzt, bedeutet, übe Deine Präsentation, bis Du sie so gut kannst, dass Du nicht mehr großartig darüber nachdenken musst, was als nächstes kommt.

Erst, wenn Du soweit bist, beginnt Natürlichkeit und Freude hinzuzukommen. Moderatoren und Präsentatoren, die nicht textsicher sind, haben oft einen suchenden Blick, was planlos wirkt. Das Gesicht ist angestrengt konzentriert, und das Gegenüber sieht sofort, dass Lockerheit fehlt und die Person da vorne – genau – eben nicht gut genug vorbereitet wirkt.

Ich habe am Anfang dieses Blogs geschrieben, dass Vorbereitung unsexy ist. Genau dasselbe gilt für die meisten für das Üben von Inhalten. Auch Üben finden wir unsexy, weil es uns an Schule erinnert, und das mögen wir nicht. Fast keiner meiner Klientinnen und Klienten übt die eigenen Präsentation ein, bis sie bei mir landen. Und – siehe da – der (End)Effekt ist enorm!

Zwischen einer geübten Präsentation und einer ungeübten Präsentation liegen Welten. Erstens vom Feeling her für Dich selbst, während Du präsentierst, zweitens bei Deinen Zuhörern. Die Augen einer vorbereiteten Sprecherin oder eines vorbereiteten Sprechers leuchten, die leben. Die suchen nicht nach Worten und dem nächsten Übergang.

Vorbereitung macht innerlich frei. Wer den Anspruch hat, glänzen zu wollen, investiert etwas mehr Zeit ins Training, um das Rennen dann siegreich und stolz über die Bühne zu bringen. Vorbereitung ist KING!

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